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Sonntag zum VfB Stuttgart II


Am 19. Spieltag der Regionalliga-Südwest ist der FC 08 Homburg am Sonntag, den 2. Dezember beim VfB Stuttgart II zu Gast. Und geht es nach Trainer Jürgen Luginger und Co-Trainer Joti Stamatopoulos soll die Mannschaft ab 14 Uhr im GAZi-Stadion im besten Fall gleich nahtlos an die Leistung vom 4:0-Sieg gegen Wormatia Worms anknüpfen. Schließlich gilt es in den beiden verbleibenden Spielen vor der Winterpause möglichst viele Punkte mitzunehmen.

„Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut, man merkt, dass das Selbstvertrauen da ist“, sagt Alexander Hahn. Und er muss es wissen. Zumal er mit seinen drei Toren zu Beginn (3. Minute), kurz nach der Pause (47.) und durch den verwandelten Foulelfmeter zum 4:0 einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg hatte. „Das tut schon gut“, sagt Hahn, der als Innenverteidiger eher selten drei Mal in einem Spiel trifft. Sein letzter Hattrick liegt fast zehn Jahre zurück. „Das war in der U17 in Bremen gegen Holstein Kiel“, erinnert er sich. Aber eben nicht in der Regionalliga: „Ich freue mich riesig über die Tore“, sagt er, „aber das ist nicht so wichtig.“ Für den 25-Jährigen, der am Montag seine Saisontore Nummer vier, fünf und sechs erzielte, zählt vor allem die starke Mannschaftsleistung. „Wir sind gut drauf“, sagt Hahn und grinst: „Und wir haben einen Plan, den uns unser Trainer jede Woche mitgibt.“

Trainer Luginger findet nach dem vergangenen Spiel gegen Worms mehr Lob denn Kritik: Vor allem, „dass wir effektiv waren, uns viele Torchancen herausgespielt und auch genutzt haben“, sagt er zufrieden. Einziger Makel in einem ansonsten starken Spiel sei, nach dem frühen 1:0 nicht so konsequent weitergespielt zu haben. „Aber vier Tore in einem Spiel macht man nicht einfach so. Das muss man sich immer wieder hart erarbeiten.“ Nichts anderes erwartet er auch im Spiel gegen den VfB II am Sonntag.

Auch wenn die aktuellen Zahlen nicht für Stuttgart sprechen: Als Tabellen-14. konnten die Schwaben in den vergangenen fünf Spielen lediglich einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Trotzdem wird Luginger nicht müde zu betonen, dass in dieser Liga „jede Mannschaft ihre Qualitäten hat: Das ist eine ganz junge, athletische und spielstarke Truppe“, sagt er, „sie machen nur zu wenig aus ihren Möglichkeiten.“ Unabhängig davon fährt der FCH mit zehn Punkten aus den letzten fünf Ligaspielen mit viel Selbstvertrauen nach Stuttgart.

Trainer Luginger muss am Sonntag lediglich auf die Langzeitverletzten Daniel Di Gregorio und Jaron Schäfer verzichten.