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Mit der Unterstützung der Fans vom Konkurrenten absetzen


Der Fokus des FCH gilt in dieser Woche nur dem SSV Ulm 1846 Fußball. Mit offensivem Fußball und der Unterstützung der Fans will sich der FCH am Freitag von einem seiner direkten Konkurrenten absetzen.

Am Freitagabend um 18:30 Uhr erwartet der FC 08 Homburg zuhause den SSV Ulm 1846 Fußball. Und obwohl der FCH bereits am Mittwochabend bei 1899 Hoffenheim II zu Gast ist und am Samstag darauf schon wieder Hessen Dreieich im Waldstadion empfängt, galt der Fokus in dieser Woche allein dem nächsten Abendspiel am Freitag gegen die Spatzen aus Ulm. Aus einem einfachen Grund: „Ulm ist ein direkter Konkurrent, von dem wollen wir uns absetzen“, sagt Homburgs Trainer Jürgen Luginger, der am Freitagabend auf die Unterstützung der Fans hofft.

Denn die Mannschaft von Holger Bachthaler spielt bislang eine ähnlich starke Saison wie der FC 08 Homburg, und auch in der Tabelle stehen die Ulmer Spatzen lediglich zwei Punkte hinter dem FCH auf Platz sechs der Regionalliga-Südwest. „Ulm hat das in der Hinrunde sehr gut gemacht“, sagt Luginger, „es ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.“ Zuletzt fehlte den Schwaben lediglich die Konstanz. Dennoch erwartet Homburgs Cheftrainer „eine kompakt stehende Mannschaft, die auf Konter setzt.“ Verzichten müssen die Gäste jedoch auf Torjäger Steffen Kienle, der sich nach seinem Kreuzbandriss Ende letzten Jahres noch im Aufbautraining befindet.

Im Hinspiel hat der FC 08 Homburg als damaliger Tabellenführer den Vierten der Liga im Topspiel im Ulmer Donaustadion mit 0:2 bezwungen. Damals stand der FCH fünf Punkte vor dem SSV Ulm 1846 Fußball, heute trennen die beiden Mannschaften nur noch zwei Punkte. „Am Freitag werden wir uns komplett neu einstellen müssen“, warnt Torhüter David Salfeld, „es wird ganz sicher ein ganz anderes Spiel.“

Dennoch kann der FCH selbstbewusst in die Partie gehen. Denn auch wenn das Spiel gegen Mainz vergangene Woche nicht zu den schönsten gehörte, „ist es wichtig, dass man auch die Spiele, in denen es nicht so gut läuft, mal mit 1:0 gewinnt“, sagt Luginger. Grundsätzlich will er mit der Mannschaft aber offensiven und erfolgreichen Fußball spielen. Dies wird auch deutlich, wenn man sich die Entwicklung der vergangenen Jahre sieht. „Man kann nicht jedes Spiel mit 4:0 gewinnen, aber die Mannschaft hört nach dem 1:0 nicht damit auf, Tore schießen zu wollen“, sagt Luginger. Und das wird auch gegen Ulm so sein.

Personell wird Jürgen Luginger am Freitagabend wohl auf Innenverteidiger Kevin Maek (Muskelverhärtung) verzichten müssen.